Biography

Dies ist KEINE offizielle Biografie. Die Informationen darin stammen aus verschiedenen Artikeln und Interviews.
Name Scarlett Johansson
Geburtstag 22. November 1984
Geboren & Aufgewachsen New York (New York, USA)
Bildung Studierte Schauspiel am Lee Strasberg Insitute (New York, USA)
Ziel Will Regisseurin werden
Grösse 1m 63
Augenfarbe grün-blau
Haarfarbe dunkelblond (zur Zeit blond)
Vater Karsten, wohnt in NY, ist Architekt
Mutter Melanie, wohnt in LA, ist Scarletts Manager
Geschwister älterer Halbbruder (Christian), ältere Schwester (Vanessa), älterer Bruder (Adrian) und Zwillingsbruder (Hunter)
Haustiere a kitten (Trooper) and a lizard
Liebl. Musik klassischer Rock (Coldplay)
Liebl. Schauspielerin Judy Garland
Liebl. Schauspieler Al Pacino, Patrick Swayze
Liebl. Regisseure Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Tim Burton
Liebl. Filme grosse Gangster Filme wie 'Goodfellas' und 'Mean Streets'
Trivia ist linkshändig, brachte sich mit 4 das Lesen bei

Scarlett Johansson, eine der viel versprechendsten jungen Hollywood Schauspielerinnen, wurde am 22. November 1984 - am 21. Jahrestag der Ermordung von J.F. Kennedy - in Manhattan, New York (USA) geboren. Obwohl gebürtige New Yorkerin, hat Scarlett europäische Wurzeln: ihr Vater ist Däne und ihre Mutter hat polnische Wurzeln. Sie hat einen äteren Halbbruder, der in Dänemark lebt und dann zwei ältere Geschwister: Vanessa und Adrian. Aber Scarlett ist nicht die jüngste der Familie: ihr Zwillingsbruder Hunter ist 3 Minuten jünger!

Im zarten Alter von 3 Jahren entdeckte Scarlett das Schauspielen. Sie sagte ihrer Mutter: "Es brennt in mir um zu schauspielen." Aber erst als sie 7 war (was ja immer noch sehr jung ist), realisierte sie, dass Schauspielen ein richtiger Beruf sein könnte. Diese Erkenntnis kam vom Filmeschauen und vom Vorsprechen für Werbespots. Letzeres war ein Vorschlag einer Familienfreundin. Aber die Leute wollten nicht Scarlett sondern ihren Bruder, und sie war sehr enttäscht. Endlich verstand ihre Mutter wie ernst es ihrer Tochter war und das Vorsprechen für Filmrollen begann. Sie schrieb sich auch am Lee Strasberg Institute ein, wo sie die Möglichkeit hatte, vor Publikum zu spielen. Bevor Scarlett je in einem Film spielte, gab sie ihr professionelles Schauspieldebut neben Ethan Hawke im Off-Broadway Stück 'Sophistry' als sie gerade 8 war.

Erste Filmrollen folgten in 'North', 'Im Sumpf des Verbrechens', 'Wenn Lucy Springt' und 'Fall'. Ihr Part in diesen Filmen war jeweils kurz, aber es ist doch bemerkenswert, dass Scarlett - aus einer Nicht-Schauspieler-Familie - sie erhielt. Sie spielte an der Seite von Stars wie Bruce Willis oder Sean Connery. Und obwohl ihre Rollen kurz waren, gab sie den Charakteren etwas, was unter jungen Schauspielern selten ist: eine Persönlichkeit. Oder waren es bloss Andeutungen davon, was das jeweilige Kind sein könnte, wenn wir mehr von ihm sehen würden? Wie dem auch sei, etwas sei noch angemerkt: ihre doch ziemlich rauhe Stimme spielte sicher auch noch eine Rolle dabei, dass Scarlett mehr war als bloss niedlich.

Erste Anerkennung Scarletts Schauspieltalents erhielt sie nach ihrer Rolle als Manny in 'Manny & Lo'. Sie spielte die junge Waise auf der Strasse perfekt. Diese gewisse Coolness (or wie man es auch nennen will), die Kindern in solch unglücklichen Umständen haben müssen war da; obwohl Scarletts Leben privat eher behütet verlief. Sowas wie der Durchbruch folgte 1998 in Robert Refords 'Der Pferdeflüsterer', in dem sie die traumatisierte Grace spielte. Grace, die ihre beste Freundin und ein Bein bei einem schrecklichen Reitunfall verliert und denn versucht, sich zu fangen. Der Film selber wurde vielleicht nicht überall gelobt, aber alle waren sich einig, Scarlett ist grossartig darin. Es war auch um diese Zeit, dass Robert Reford die berühmte Aussage machte: "Scarlett ist 13 und wird bald 30."

Es ist auf jeden Fall diese Art Reife - ein Bewusstsein ihrer Umgebung und anderer Leute - die ihr hilft Charakter sehr realitätsnah darzustellen. Nach 'Der Pferdeflüsterer' machte Scarlett eine Pause von den Filmrollen, nur um mit einer grandiosen Darstellung der Rebecca in 'Ghost World' zurückzukommen. Sie spielte die 18-jährige, exzentrische beste Freundin von Aussenseiterin Enid als sie bloss 15 war. 2001 war auch das Jahr für 2 andere hochwertige Filme mit Scarlett: 'An American Rhapsody' und 'The Man Who Wasn't There'. Diese 3 Filme haben massgeblich zu Scarletts Ruf als talentierte und ernstafte Schauspielerin beigetragen. 2002 folgte mit 'Arac Attack' - einer Hommage an B-Movies der 50er Jahre. Im selben Jahr beendete Scarlett ebenfalls die High School (sie besuchte eine private Manhattan Schule) und gab bekannt, 2003 an der Purchase Universität (New York) Film zu studieren.

2002 drehte Scarlett insgesamt 3 Filme ('Voll Gepunktet!' in Vancouver, 'Lost In Translation' in Tokio und 'Das Mädchen mit dem Perlenohrring' in Luxemburg). Der erste, der veröffentlicht wurde, war 'Lost in Translation'. Seit seiner Weltpremiere am Venedig Film Festival (wo Scarlett auch den Upstream Prize als Beste Darstellerin gewann!) ist er ein Hit. Sofia Coppolas zweiter Film - der in nur 27 Tagen mit limitiertem Budget gedreht wurde - war auch an den Kinokassen sehr erfolgreich. Seine höchste Position in den US-Charts war 5 und er blieb bis mindestens Ende Februar 2004 in den Top 20. Die Adaption eines Bestsellers über ein Gemälde Vermeers schloss sich Monate vor ihrem eigentlichen Kinostart dem Festivalzirkus an. Scarletts sehr subtile Darstellungen in beiden Filmen führte zu hymnischen Kritiken und Schlagzeilen wie 'Scarlett Fever'. Schon bald war auch die Rede von Oskar Nominierungen - etwas was Scarlett verblüffte, die sich aufs Schauspielen konzentrieren will. Sie wurde auch das 'It-Girl' genannt, besonders am Toronto Film Festival, wo beide Filme gezeigt wurden und Scarlett einfach alle verblüffte - mit ihrer Natürlichkeit, Frische und lebendigen Interviews.

Aber bevor dieser ganze Erfolg kam, machte sich Scarlett schon an ihr nächstes Projekt: 'A Love Song for Bobby Long' mit John Travolta, das in New Orleans gedreht wurde. Mitten im Stress der '03/04 Awards Season' (die Zeit vor den Oskars) und dem Erfolg ihrer Filme, reiste Scarlett nach Italien um 'A Good Woman' zu drehen. Eine Adaption eines Oscar Wilde Stücks an der Seite von Helen Hunt und Tom Wilkinson. Obwohl die Arbeit mit Sofia Coppola bei 'Lost in Translation' ihre Regieambitionen förderte, entschied sie sich dazu nicht nach Purchase zu gehen um Film zu studieren. Sie müsste da regelmässig hingehen, was bedeuten würde weniger Zeit für Schauspieljobs zu haben. Somit wird Scarlett einfach von Zeit zu Zeit Kurse zum Thema nehmen und den Rest dort lernen, wo es am besten geht: Auf den Sets.

Schlussendlich wurde Scarlett nicht für einen Oskar nominiert, aber ihre Arbeit in 'Lost in Translation' und 'Das Mädchen mit dem Perlenohrring' sind auf jeden Fall bemerkt und geehrt worden (u.a. mit einem Bafta als Beste Schauspielerin in 'Lost in Translation'. Das ist sowas wie ein Britischer Oskar). Ihr neugefundener Erfolg führte zu weiteren Rollen: Sie wird Dennis Quaids Tochter in 'Synergy' (Dreh: März 04) mimen bevor sie Josh Hartnetts und Mark Wahlbergs Aufmerksamkeit in The Black Dahlia' (Dreh: Mai 04) auf sich ziehen wird. Dies ist eine Adaption von James Ellroys Bestseller. Nebst der Filmwelt erobert Scarlett auch die Modewelt: Calvin Klein ernannten sie zum Gesicht der neuen Fragrance, die sie im Herbst 2004 lancieren werden.

Scarlett Johansson weiss, was sie will und was sie mag und macht sich einen eigenen Weg. Sie ist nicht in Hollywood um berühmt zu werden sondern um sich eine langfristige Schauspielkarriere aufzubauen. Und doch folgt sie bei der Auswahl ihrer Rollen nicht einem strikten Karriereplan sondern schein einfach ein Gespür für besondere Rollen zu haben. Sicher werden wir noch viel vom Talent der Scarlett Johansson zu sehen bekommen.

last updated: 1. März 2004

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